Termine 2018

Folgende Veranstaltungen gehören zum 9. Nordthüringer Volksbank-Laufcup:

 

24.02.2018 - 40. Albert-Kuntz-Lauf Nordhausen

17.03.2018 - 28. Possenlauf Sondershausen

14.04.2018 - 40. Kyffhäuserberglauf Bad Frankenhausen

22.04.2018 - 5. Harztorlauf Niedersachswerfen

28.04.2018 - 19. Stadtwaldlauf Ellrich

10.06.2018 - 37. Vogelberglauf Bleicherode

30.09.2018 - 14. Citylauf Nordhausen

20.10.2018 - 25. Stadtparklauf Sondershausen

 

 „Was für ein Traumwetter“ so tönte es allerorts aus den Läufermündern. Nach einem eiskalten Morgen, der an einen Silvesterlauf erinnerte, wärmte die Sonne nicht nur die Herzen vielen Starter beim 14. Citylauf in Nordhausen sondern auch deren Beine.

Insgesamt 504 Sportler kamen auf den vier ausgeschrieben Strecken am Ende ins Ziel. Damit war der alte Rekord von 393 Läufern pulverisiert. „Das schöne Wetter spielte uns natürlich in die Karten“, freute sich Laufchef Klemens Beck über den stetigen Zuwachs beim Citylauf am verkaufsoffenen Sonntag.

Es hätten sogar noch ein paar mehr Teilnehmer sein können. Doch eine unklare Ausschreibung zum Meldeschluss verärgerte etliche Spätaufsteher, denn um 9 Uhr war aus organisatorischen Gründen Schluss mit den Nachmeldungen.

  • Thüringens stärkste Läufer (v.l.n.r.): Marcel Krieghoff, Marcel Bräutigam und Sebastian Keiner. Thüringens stärkste Läufer (v.l.n.r.): Marcel Krieghoff, Marcel Bräutigam und Sebastian Keiner.

Schnellster Cityläufer war wenig überraschend Marcel Bräutigam. Der Erfurter Polizist flog regelrecht die Rautenstraße hinauf. Nach den drei Runden und knapp zehn Kilometern kam der 31-Jährige, der übrigens auch der schnellste Thüringer Marathonläufer ist, mit klarem Vorsprung ins Ziel. 29:19 Minuten – das war neuer Citylauf-Rekord.

Dahinter platzierten sich mit dem Bad Langensalzaer Marcel Krieghoff, der schon im Frühjahr den Albert-Kuntz-Lauf gewonnen hatte und dem deutschen Ex-Meister Sebastian Keiner aus Erfurt die besten Thüringer Läufer. Krieghoff meinte: Nach der Berglauf-WM fehlte mir einfach die Frische. Das habe ich gleich zu Beginn gemerkt, als ich in der ersten Runde an Marcel dranbleiben wollte.“

Schnellste Frau auf der langen Strecke war mit Stephanie Hoyer vom Südharzer Laufshop eine Einheimische. Auch der Nordhäuser Robert Makarinus schlug sich als Vierter hinter den drei Topathleten prima. Auf Platz drei kam mit der Juniorin Eva Grüllmeyer vom Team Kyffhäuser eine weitere Nordthüringerin auf das Siegerpodest.

Über die 3,3 km setzten sich die Gäste aus dem Kyffhäuserkreis durch. Zwar fehlte mit Michael Müller der Dominator der Vorjahre aus Sondershausen, doch Norman Zollner vertrat seinen Glückauf-Kollegen prima. Der 45 Jahre alte Läufer gewann über die 3,3 km und schaffte danach über die 6,6 km mit Rang drei noch einen Podestplatz.

Dort kam wie fast jedes Jahr der Arterner Stephan Knopf als Erster ins Ziel. Für den 35-Jährigen vom Nordhäuser Orthim-Triathlon-Team war es der fünfte 6,6-km-Erfolg beim siebten Start. „Und mein vierter in Serie“, freute sich Knopf, der in Artern auch Ringer ist. „Nach der Triathlon-WM in Südafrika habe ich ein bisschen Training rausgenommen, aber ich komme ja vom Laufen. Aber bei den Assen wie kann man nur Staunen, mit welchem Tempo die hier die Rautenstraße hochrennen“, so Knopf beeindruckt.

Bei den Frauen war mit Alexandra Krist vom Harztor eine Einheimische die Schnellste über 6,6 km. Über die 3,3 km lag die erst 13-jährige Finja Wittig aus Oldisleben vorn. Die kleine Triathletin vom SV Sangerhausen-Eisleben, die stolz berichtete, schon den Kyffhäuserberglauf der Mädchen gewonnen zu haben, hatte sich sogar verlaufen. „Aber nur kurz“, sagte sie. Deutlich mehr Meter machten Norman Zollner oder Nordhausens Talent Damian Bachmann. „Die Kleine lag plötzlich vor mir“, so Zollner, der rund 200 Meter mehr rannte, weil ein Absperrband von durchfahrenden Autos abgerissen wurde. So wurde die wegen einer Baustelle veränderte Strecke zur Falle, die bessere Platzierungen kostete.

Am Rande war zu hören, dass Stadt und Polizei künftig gern eine andere Strecke hätten, um die B4-Stadtdurchfahrt nicht sperren zu müssen. Für Läufer und Organisatoren zählt hingegen die lange Gerade vom Bahnhof bis zum Theater als das Charakteristikum des Citylaufs, auf das man nicht verzichten möchte, so Laufchef Beck.

(von Dirk Pille, aus der "Thüringer Allgemeine" vom 01.10.2018)

Der Zwischenstand wurde aktualisiert. Die Ergebnisse des Citylaufs in Nordhausen vom 30.09.2018 sind jetzt enthalten.

Die Abschlussveranstaltung des 9.Nordthüringer Laufcups findet am Freitag, den 23.11.2018 um 18.00 Uhr in der Aula der Nordthüringer Volksbank Nordhausen, Taschenberg 1 statt.

Bei schwülwarmen Wetter fand am 11.06.2018 der 37.Vogelberglauf in Bleicherode statt.

Über 20 km konnte Karsten Knape (Triathlon Nordhausen) in 1:16:47 einen eindrucksvollen Sieg einfahren. Bemerkenswert war auch die schnellste Frau, Ida Sophie Hegemann ( LG Göttingen),  welche nach 1:20:59 sogar Gesamtdritte wurde.

Bei der 10 km Konkurrenz konnte sich Christian Jödicke (Triteam Heuchelberg) in 38:15 min. durchsetzen. Bei den Damen gewann Eva Grüllmeyer (Team Kyffhäuser) nach 50:51 min.

Die 5 km Strecke beherrschte Anton Stockhaus (SV Glückauf Sondershausen) in 21:57 min. Alina Lehmann (LV Atstadt 98 Nordhausen) wurde schnellste Frau in 23:58 min.

Ergebnisse unter  http://www.triathlon-service.de/ergebnisse/index.php

Nach dem heißen Wochenende zum Harztorlauf konnten sich die 205 Teilnehmer des Stadtwaldlaufes über perfektes Wetter in Ellrich freuen. So hatten die Veranstalter auch auf einen neuen Teilnehmer -und Streckenrekord gehofft. Die Vielzahl der Laufveranstaltungen an diesem Wochenende (Harzquerung u.a.) verhinderte  jedoch ein Rekordergebnis.

Nach dem anspruchsvollen Anstieg im Stadtwald konnten über 10 ,3 km Carolin Gläser (LTV Erfurt) in 41:51,8 min.  und Rene Manthee (LG Regensburg) in 38:02,5 min. den Siegerpokal in Empfang nehmen.       

Über 5,3 km gab es einen überlegenen  Sieger, Hier konnte sich Philipp Letzgus (Lüneburger SV) klar in 19:09,4 min. behaupten. Bei den Damen gewann Alina Lehmann(LV Altstadt Nordhausen) in 23:35,1 min.

Wie in jedem Jahr fand die familienfreundliche Atmosphäre großen Anklang. So nutzten viele Familien den Jedermannslauf  oder walkten gemeinsam durch den schönen Stadtwald. 

Ergebnisse unter  http://my6.raceresult.com/84000/results?lang=de   

Rene Manthee (LG Regensburg) links und Philipp Letzgus (Lüneburger SV) rechts

Der 5. Harztorlauf ist Geschichte, zwar hat man die magische Zahl von 1.000 Teilnehmern verpasst aber man konnte dennoch einen neuerlichen Läufer-Rekord vermelden. Insgesamt 834 Läufer, groß wie klein, jung und alt, hatten sich bei sommerlichen Temperaturen auf die Strecke zwischen Ilfeld und Niedersachswerfen gewagt...

5. Harztorlauf (Foto: Angelo Glashagel)
Ein neues Jahr, ein neuer Teilnehmerrekord - zum wiederholten Male konnten sich die Organisatoren des Harztorlaufes über mehr Läufer freuen als im Vorjahr.

Insgesamt gingen 834 Läufer auf die Strecke, den meisten reichte die kurze Distanz. Über zwei Kilometer gingen 393 Männer und Frauen aller Altesklassen an den Start. Die anspruchsvolle Strecke über fünf Kilometer fand 188 Teilnehmer, über acht Kilometer waren es mit 179 Läuferinnen und Läufern fast ebenso viele. Die Königsdisziplin des Harztorlaufes, der Halbmarathon über 21 Kilometer von Sophienhof nach Niedersachswerfen, wurde von 130 Läufern gewählt. Hinzu kamen die "Bambinins", die über 300 Meter ihre ersten Erfahrungen als sportliche Läufer sammeln konnten. Neu war auch die Möglichkeit die 5-Kilometer Strecke als Nordic Walker zu absolvieren.

Nachdem sich der Frühling von seiner sommerlichen Seite gezeigt hatte, erwartete die Sportler im Ziel neben Erfrischungen und der obligatorischen Medaille auch Duschen zur Abkühlung. Und während sich Freunde und Verwandte auf der Strecke abrackerten, konnte sich das zahlreich erschiene Publikum mit den Angeboten des Kreissportbundes und vieler weiterer Partner die Zeit vertreiben.

Am Ende blieb man knapp unter der Marke von 1.000 Läufern. Die haben sich die Organisatoren des Laufevents als Zielmarke gesetzt, verbunden mit dem Versprechen einen Voll-Marathon auszurichten. Dem ist man zur 5. Auflage wieder ein Stück näher gekommen, vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.
Angelo Glashagel (Artikel aus nnz-online.de)

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